Emotion

Die Philosophie von «Emotion»

Emotion steht für unsere Sommerrotweine mit Vinolokverschluss – deutsche und internationale Rebsorten wie Dornfelder, Schwarzriesling (Pinot Meunier), Portugieser und Blauer Spätburgunder (Pinot Noir). In der 0,75 Liter Flasche in den Geschmacksrichtungen trocken, halbtrocken und mild.
Weine, die man auch in der wärmeren Jahreszeit leicht gekühlt trinken kann, wie es unsere südlichen Nachbarn tun.

Rebsorten

Dornfelder

Dornfelder

Die rote Rebsorte Dornfelder hat eine deutsche Erfolgsgeschichte, die gerade einmal vor 50 Jahren begann und die nach dem Willen ihres Züchters, Immanuel Dornfeld, etwas ganz anderes werden sollte: Ein „Deckwein“, um schwachfarbige andere deutsche Rotweine zu verbessern. Zu diesem Zweck kreuzte er 1955 zwei Rebsorten, nämlich die Sorten „Helfensteiner“ und „Heroldrebe“. Und heraus kam ein deutscher Rotweinklassiker, dessen Potential die Winzer bald entdeckten.

Aber auch die Weintrinker, denn kaum ein Rotwein eignet sich sonst so für die unterschiedlichen Ausbaustile, im großen Holzfass, im kleinen Barrique – trocken, halbtrocken oder mild. Die Weine sind von auffallend tiefdunkelroter Farbe, fruchtbetont und harmonisch, haben eine Anmutung an Schattenmorellen und Holunderblüten, sind ideal für die kühlere Jahreszeit und können selbst im Sommer leicht gekühlt getrunken werden.

Trotz seines ungewöhnlichen Namens oder vielleicht gerade, weil er so heißt, setzt der Dornfelder mit seiner Geschmacksvielfalt seinen Siegeszug fort.

Portugieser

Portugieser

Dieser Rotwein, auch Blauer Portugieser genannt, wird seit ca. 200 Jahren in Deutschland angebaut. Seine Herkunft lässt sich heute nicht mehr eindeutig belegen. Sicher ist nur, dass er in Portugal unbekannt ist.

Besonders charakteristisch für den Portugieser ist seine frühe Reife. Bereits Anfang bis Mitte September können die Trauben geerntet werden und ergeben Weine, die je nach Jahrgang meist von hellem Rubinrot und im Alkohol leichter als andere Rotweine sind.

Sie gelten als unkomplizierte, angenehme, vollmundige, süffige Weine und frische „Schoppenweine“. Ohne allzu viel Tannin entwickeln sie sich rasch und sind schon im Frühjahr nach der Lese harmonisch und gut trinkbar.

Das verhaltene Aroma des Blauen Portugiesers wird meist mit Spuren von Beerendüften wie rote Johannisbeere, Himbeere oder Erdbeere, mitunter auch mit Sauerkirsche verglichen, gelegentlich wird ihm ein leichter Pfefferton nachgesagt. Als Sommerrotwein, gekühlt getrunken, oder im Frühjahr und Herbst ist er Rotweinfavorit.

Der Schwarzriesling (PINOT MEUNIER)

Schwarzriesling

Unterschwellig legt der Name dieser Rotweinrebsorte eine Verwandtschaft zum „König der Weißweine“, dem Riesling, nahe. Was auch immer der Grund für diese Namensgebung gewesen sein mag, es war Unfug.

Der Schwarzriesling oder Pinot Meunier, wie er in Frankreich genannt wird, gehört wie der Spätburgunder, der Graue Burgunder und der Weiße Burgunder zur Familie der Pinot- Rebsorten, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch Mutation entwickelt haben.

Seine größte Verbreitung hat der Pinot Meunier in der Champagne als ein Hauptbestandteil des Champagner- Cuvées. In Deutschland zählt der Schwarzriesling zu den 5 großen Rotweinen, zeigt eine rubinrote bis ziegelrote Farbe. Er hat deutliche Aromen, ist meist samtig und harmonisch, in guten Jahren und aus guten Lagen auch kräftig und körperreich. Ausgebaut wird er zunehmend trocken als Tischwein mit unterschiedlich ausgeprägter Restsüße. Ein Wein für Kenner und Genießer.

Merlot

Merlot

Ihren Namen verdankt diese rote Rebsorte, die urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1784 in Frankreich erwähnt wird, der Naschhaftigkeit von Vögeln. Dort waren die Amseln (französisch „merle“) ständig „Gäste“ in den frühreifenden Weinbergen dieser Rebsorte.

Wie die meisten Rebsorten ist auch der Merlot eine zufällige und natürliche Kreuzung von zwei Rebsorten, von denen eine der Cabernet Franc war. Auch in Deutschland ist die Rebsorte in den letzten 20 Jahren mit großem Erfolg heimisch geworden. Hier erfreut sich der oft sortenreine Wein durch seine besondere Bekömmlichkeit steigender Beliebtheit.

Reinsortige Merlotweine sind fruchtig, körperreich und weich, manchmal auch glatt und in besonderen Jahrgängen voluminös. Sie sind tiefrot und bestechen durch intensive Fruchtaromen, die Erinnerungen an exotische Gewürze und Wildkirschen wachrufen. Ihr weniger ausgeprägtes Tanningerüst macht die charmanten Gewächse wesentlich früher zugänglich als zum Beispiel den Cabernet Sauvignon. Dennoch sind die besten Merlotweine ähnlich lange haltbar und werden mit zunehmender Alterung richtige Gaumenschmeichler.

Der Blaue Spätburgunder (PINOT NOIR)

Blauer Spätburgunder

Das ist der deutsche Name des hochvornehmen „Pinot Noir“, eine der edelsten Rotweintrauben der Welt und wahrscheinlich eine der ältesten, noch im Anbau stehenden Rebsorten. Vermutlich vor 2000 Jahren gelangte er unter der Herrschaft der Römer nach Burgund, wurde mit Wildreben „veredelt“ und fand ab dem Jahre 800 mit der Gründung der Klöster seinen Weg nach Deutschland.

Eine Eigenart des Pinot Noir ist seine genetische Instabilität durch seinen ausgeprägten Hang zur Mutation. Diesem verdanken wir so hochwertige Rebsorten wie Pinot Gris, Pinot Blanc und Pinot Meunier. Aber was der Mensch nicht vermag, schafft die Natur scheinbar ohne Anstrengung. Spätburgunderweine besitzen einen verschwenderisch reichen Duft, der meist mit Erdbeeren, Waldbeeren, Kirschen oder mit Pflaumen, aber auch mit Gewürzen und Kräutern assoziiert wird.

Der Spätburgunder ist eines der ältesten deutschen Kulturgüter und ein Muss für jeden Weinliebhaber, wenn die Tage wieder kürzer werden.