Privat

Die Philosophie von «Privat»

Privat steht für unsere Weißweinkollektion mit Vino-Lok-Verschluss – deutsche und internationale Rebsorten wie Rebsorten wie Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner, Silvaner, Scheurebe, Weißer Burgunder (Pinot Blanc), Grauer Burgunder (Pinot Gris) und Chardonnay. In der 0,75 Liter Flasche in den Geschmacksrichtungen trocken, halbtrocken und mild. Leichte und gehaltvolle Weine für das Sonntagsmenü oder für die festliche Tafel.

Rebsorten

Riesling

Riesling

Eine Weißweinrebsorte, deren Herkunft im Dunkeln liegt. Heute gilt der Riesling weltweit als „König der Weißweine“ – aber wo kommt er her?

Waren es die Römer im ersten Jahrhundert nach Christus, wie Plinius es beschrieben hat, die ihn nach Deutschland gebracht haben?

Oder war es „Ludwig der Deutsche“ im 9ten Jahrhundert, der ihn an den Rhein brachte, waren es die Franzosen, oder war es eine germanische Wildrebe namens„Vitis Vinifera ssp. Silvestris“, die schon immer bei uns wuchs?

Nun – lassen wir die Gelehrten streiten. Urkundlich erwähnt wird er jedenfalls erstmals in Deutschland im Jahre 1435. Bis dahin wurde in Deutschland fast ausschließlich Rotwein angebaut und der Weißwein sollte nun langsam zum Gegengewicht für die rote Konkurrenz aus Frankreich und Italien werden.

Der Riesling liefert edelste, rassige Spitzenweine. Sie zeichnen sich durch kaum zu übertreffende Geschmacksaromen, kräftige harmonische Säuren, anhaltendes nobles Bukett und große Lagerfähigkeit aus.

Müller-Thurgau

Müller-Thurgau

Die Weißweinrebe entstand im Jahre 1882 aus einer Kreuzung zweier weißer Rebsorten, so wird berichtet. Allerdings streiten sich die Experten seit vielen Jahren. War es eine Kreuzung von Riesling und Silvaner oder eine Art Mutation von Riesling und Riesling oder war es eine Kreuzung von Riesling und Gutedel, eine Rebsorte, die seit über 3000 Jahren in Ägypten bekannt ist und die heute noch vorwiegend in Süddeutschland angebaut wird?

Den Namen hat die Rebsorte nach ihrem Schöpfer, Müller-Thurgau, aus Tägerswilen im Kanton Thurgau in der Schweiz, einer der jüngsten Professoren an der „Versuchsanstalt“ in Geisenheim im Rheingau. Heute ist die Müller-Thurgau-Rebe in ganz Deutschland zu Hause.

Die Sorte liefert harmonische, weiche Weine mit schönem, dezentem Muskatton. Der Wein sollte jung getrunken werden, da das sortentypische Bukett mit zunehmendem Alter leicht verloren geht.

Weißer Burgunder (PINOT BLANC)

Weißer Burgunder

Eine weiße Rebsorte, die seit dem 14ten Jahrhundert bekannt ist und ihren Ursprung im Burgund in Frankreich hat. Die Entstehung ist etwas geheimnisvoll und ein Beweis, dass die Natur sich Wege sucht, um Klimaextreme zu überleben. Man nimmt an, dass der Weiße Burgunder ursprünglich von einer roten Rebsorte abstammt – dem Pinot Noir, der bei uns Spätburgunder oder Blauer Spätburgunder genannt wird.

Der Weiße Burgunder stellt recht hohe Ansprüche an Boden und Klima. Er bevorzugt warme, möglichst tiefgründige Böden sowie trockene und warme Lagen. Bei entsprechend langer Reifezeit liefert der Weiße Burgunder Weine bis in den höheren Prädikatsbereich. Im Glas präsentiert er sich von blass- über hellgelb bis hin zu kräftig goldener Farbe. Im Duft zeigt er sich meist zart und verhalten, wobei seine Aromen eine Anmutung haben zwischen Banane und Ananas.

Der Weiße Burgunder ist für die deutsche und mediterrane Küche ein interessanter Geschmacksbegleiter.

Grauer Burgunder (PINOT GRIS)

Grauer Burgunder

Diese weiße Rebsorte gehört ebenfalls zur Familie der Pinot-Trauben. Möglicherweise hat sich der Graue Burgunder zuerst aus dem roten Spätburgunder entwickelt, um dann einen weißen „Bruder“ zu bekommen, den Weißen Burgunder. Vieles deutet darauf hin, denn im Gegensatz zu anderen weißen Rebsorten färben sich die Trauben des Grauburgunders mit zunehmender Reife rötlich. Lange Zeit hat man deshalb auch versucht, aus dem Grauburgunder Rotwein herzustellen – aber ohne Erfolg.

Der ursprünglich in Deutschland gebräuchliche Name für den Grauen Burgunder war „Ruländer“. Mit der fortschreitenden Globalisierung des Weinmarktes, mit Pinot Gris und Pinot Grigio wurde dann der neue Begriff gewählt. Ähnlich dem Weißen Burgunder hat der Graue Burgunder eine blass- bis goldgelbe Farbe im Glas. Er ist ein kräftiger, gehaltvoller Wein mit exotischen Aromen, der gut gekühlt aus dem großen Weißweinglas zum Erlebnis wird.

Chardonnay

Chardonnay

Die weiße Rebsorte Chardonnay ist wohl die bekannteste und verbreitetste der Welt. Es gibt kaum einen Winkel, wo sie nicht angebaut wird. Doch auch ihr Ursprung liegt im Dunkeln. Ist sie durch Mutation der Pinotfamilie entstanden? Andere suchen ihren Ursprung in Kleinasien und im Libanon, auch der Ort Chardonnay in Frankreich wird genannt.

Zur Aufklärung trägt nicht gerade bei, dass die Rebsorte auch unter Markensynonymen von Regionen bekannt wurde wie Chablis, Montrachet, Meursault und Pouilly-Fuissé. Das größte Geheimnis des Chardonnay ist sicherlich seine Anpassungsfähigkeit an alle Klimazonen – und die Vielfalt der Weinstile, die sich daraus entwickelt haben.

Die Erfolgsgeschichte des weißen Chardonnay ist nur vergleichbar mit der des roten Cabernet Sauvignon, der ebenfalls zur Weltrebsorte wurde.

Die Duftpalette des Chardonnay reicht von grünen Sommeräpfeln, Stachelbeeren, Melonen, Bananen und exotischen Früchten bis hin zu einem leichten Muskataroma. Dabei ist er kräftig, körperreich und nachhaltig.